Philippinen – Mein Tauchparadies

Manila

Die Phillipinen gelten mit ihren vielen Inseln als besonders gut geeignet zum Tauchen. Dafür musste ich jedoch zunächst in die Hauptstadt Manila fliegen. Hier habe ich mich mit Tobi getroffen, einem anderen Deutschen, den ich bereits auf Bali kennengelernt habe. Leider ist aktuell Regenzeit. Sodass ich die ersten 3 Tage wenig Sightseeing machen konnte. Ich hatte jedoch das Glück/Pech einen Monsun Regen in voller Stärke erleben zu können. 😂Auf Grund des starken Regens waren wir größtenteils in den Malls, die es überall in asiatischen Ländern gibt. Hier kann man so gut wie alles kaufen oder machen. So konnte ich mir endlich neue Flip Flops kaufen, was jedoch nicht so einfach (Stichwort 2tall2travel). Um Schuhe in 47 zu finden habe ich zwei Stunden lang die größte Mall der Philippinen durchsucht… In Manila habe ich außerdem zum ersten Mal erlebt wie verrückt nach Basketball die Philippinen sind. Überall wird Basketball geschaut oder gespielt. Somit werde ich unverhältnismäßig oft gefragt wie groß ich bin. Natürlich habe ich auch die Gelegenheit genutzt mit den Locals zu spielen. Manila gilt insgesamt als nicht besonders attraktiv, somit sind wir am nächsten Tag auf die Insel Palawan nach Puerto Princesa geflogen. VOR DEM WEITERLESEN BITTE BEACHTEN: Ich kann schon mal ankündigen, dass der nächste Beitrag auf sich warten lässt, da aktuell keine Zeit zum Schreiben bleibt. Daher empfehle ich den Newsletter, der auch nur dann kommt, wenn ein neuer Beitrag hochgeladen wurde. Direkt hier drunter kann man sich sehr gerne eintragen und auch jederzeit wieder austragen. Über Kommentare unter dem Artikel und Anmerkungen freuen wir uns auch immer. Viel Spaß beim Lesen 😉
Street-Basketball: Ich (2m) gegen die Locals (max. 1,8m) :D
Street-Basketball: Ich (2m) gegen die Locals (max. 1,8m) 😀
Regenzeit in Manila: Fünffache Niederschlagsmenge wie hier im selben Monat
Regenzeit in Manila: Fünffache Niederschlagsmenge wie in GER im selben Monat

Insel Palawan – Städte: Puerto Princesa, El Nido und Coron

Angekommen in Puerto Princesa haben wir uns dazu entschieden Roller zu mieten, um die Region zu erkunden. Neben der Honda Bay, welche primär ein Bootsanliegeplatz ist, haben wir uns auf den Weg gemacht zum Nagtabon Beach. Dieser ist nicht überlaufen und hat sich perfekt zum Entspannen in der Hängematte geeignet. Der kroatische Bar Eigentümer war offensichtlich Modern Talking Liebhaber und hat so ziemlich jeden Hit von Dieter und Thomas abgeliefert. Auch der Hafen in Puerto Princesa hat mit seinen vielen Restaurants viel zu bieten. Insgesamt hat man für das Ausleihen eines Rollers am Tag ca. 8€ am Tag bezahlt. Irgendwo im Nirgendwo ist uns auch eine Hahnenkanpf Arena aufgefallen. Hierbei bekommen die Hähne Rasierklingen an die Füße und kämpfen gegeneinander. Die Zuschauer können dann Wetten platzieren. Wir haben jedoch keinen Kampf gesehen. Am Abend im Hostel ist mir aufgefallen, dass die Einwohner immer wenn Sie zwischen zwei Gesprächspartner herlaufen eine besondere Haltung als Zeichen des Respekts einnehmen. So bücken Sie sich und halten die Hand in Laufrichtung vor den Körper. Anschließend ging es nach El Nido. Von hier aus kann man verschiedene Bootstouren zu traumhaften Stränden, schönen Buchten und tollen Schnorchel Spots machen. Zum Glück hat es hierbei nur wenig geregnet. Außerdem haben wir Nagpan Beach besucht. An diesem hat man besonders schönen Sand und kann gut entspannen. Jetzt wurde dann auch genug entspannt und somit haben wir die Fähre nach Coron genommen. Diese Insel liegt im Norden von Palwan und ist bekannt für die vielen Schiffswracks an den Küsten. Somit haben wir hier 3 Tauchgänge zu den Schiffswracks und zu einem See gebucht. Bei dem Seetauchgang konnte man sehen wie sich das heiße Quellwasser mit dem kalten Meerwasser vermischt. Die Inseln rund um Coron sahen so verlockend aus,sodass wir uns entschieden haben am nächsten Tag eine Insel Hopping Tour zu machen. Diese hat sich schon allein wegen dem reichhaltigen Büffet gelohnt. An dieser Stelle hat Tobi sich entschieden nach Bali zurückzufliegen, während es für mich auf die Insel Cebu gehen sollte.  
Bestes Frühstück für unter 2€
Bestes Frühstück für unter 2€
 
Die wohl schönste Ecke auf der Welt: El Nido - Palawan
Die wohl schönste Ecke auf der Welt: El Nido – Palawan
Travel-Buddy aus Gladbach 😉
Ausblicke, die unbezahlbar sind
Das beste und günstigste Verkehrsmittel hier: Der gute alte Roller

Überall kleine beschauliche Höhlen
Traditionelle Arbeit
Wunderbare Verpflegung auf allen Tauchkursen

Das klarste Wasser der Welt genießen
Ihr merkt schon, dass Basketball hier Nationalsport ist
Auch nachts machen die Märkte keinen Halt

Lecker Hühnerköpfe…

Typische Szenerie, leider total überlaufen von Touristen
Wunderbarer Tauchgang mit starkem Blaustich (bald wieder mit Filter)

Insel Cebu – Städte: Cebu City, Malapascua, Moalboal und Oslob

Cebu Stadt war eine typische Großstadt. Somit war der Verkehr chaotisch, die Straßen überlaufen und überall sind einfach kleine Stände für den Verkauf von Essen hochgezogen worden. Auf Empfehlung des Hostels habe ich verschiedene Ziele im Kern der Stadt besucht. So kann man eine alte Festung, die Haupteinkaufsstraße oder den lokalen Markt besuchen. Hier konnte ich wieder viele Fotos machen und viele Fotos wurden von mir gemacht. 😀 Uns es ging schon wieder in den Norden. In Malapascua habe ich endlich meinen Advanced Open Water Diver gemacht. Mit diesem kann ich bis zu 30m tief tauchen. Auf den dafür notwendigen Tauchgängen habe ich Fuchshaie und ein paar Riffhaie sehen können. Dieses war eine besondere neue Erfahrung für mich. Besonders interessant bei den Fuchshaien ist die lange Schwanzflosse, die zum Jagen dient. Da aktuell Nebensaison ist, hatte ich das Glück einen Tauchlehrer für mich alleine zu haben. Auch so ist Malapascua eine kleine, aber lebendige Insel. Überall laufen Leute rum. Nach Abschluss meines Tauchscheins ging es für 10h in den Bus um nach Moalboal zu fahren. Die Busse sind hier total überfüllt und ich hatte Glück einen Sitz mit etwas mehr Beinfreiheit zu erwischen. Ein Local, den ich im Bus kennengelernt habe, hat mich später auf seinem Motorrad zu meiner Unterkunft gebracht. Dieser Ort ist besonders beliebt aufgrund des riesigen Sardinenvorkommens an der Küste. Nachdem Schnorcheln nach Sardinen habe ich dann noch eine 5h Canyoneering Tour gemacht. Hier kombiniert man eine Wanderung durch eine Schlucht entlang eines Flusses mit Sprung Elementen. So konnte man von bis zu 15m hohen Punkten springen. Die Tour ist absolut zu empfehlen. Nächstes Ziel: Oslob. Hier kann man Walhaie sehen. Die Tiere sind fast so groß wie ein Bus. Im Wasser mit den Walhaien war ein atemberaubendes Erlebnis. Direkt nach der Walhai Tour bin ich zusammen mit einem US Amerikaner aus meinem Hostel nach Similon Island zur Entspannung gefahren. Hier hat man einen wunderschönen Strand zum Schnorcheln und Erholen. Mit einem kleinen Boot bin ich nun in 2h auf die Insel Bohol gelangt.
Einfach malerisch

Canyoning mit bis zu 15m hohen Sprüngen
Sehr belebt alles hier und jeder verkauft irgendetwas
Auch die Propellermaschinen finden ihr Ziel (hoffentlich)

 

Advanced Open Water Diver gemeistert mit persönlichem Tauchlehrer (Glück gehabt)
Keine Worte…

Erstmal entspannen…

Leider auch das sind die Philippinen
Deutsches Essen auf den Philippinen, unfassbar

Echte Traumstrände
Und Geheimtipps im Dschungel

Insel Bohol

Angekommen auf der Insel musste ich mich erstmal um eine Unterkunft bemühen. So bin ich zunächst mit einem Tricycle in die Innenstadt in die Nähe von Alona Beach gefahren. Dort habe ich ein gut besuchtes Hostel gefunden. Bei einer schönen deutschen Mahlzeit (Weißwurscht mit Laugenbrezel und süßem Senf) im Biergarten eines deutschen Restaurants habe ich meine weitere Reiseroute geplant. So ging es für mich am nächsten Tag mit einer geführten Tour entlang verschiedener Stationen auf der Insel. Meine Favoriten waren die Chocolate Hills(s. Foto), die Hängebrücke und der hier lebende Koboldmaki (ein kleiner Affe mit großen Augen). Erwähnenswert sind auch die unzähligen schönen Sandstrände. Getaucht bin ich hier nicht. An den lokalen Tauchspots kann man keine speziellen oder besonders sehenswerten Tiere sehen.

Insel Siargao – Surfspot Nummer 1 auf den Phillipinen

Die Insel wurde mir empfohlen von einem Anwalt aus Manila, den ich im ersten Hotel in Manila kennengelernt habe. Er sagte, dass diese seine Lieblingsinsel ist. Somit waren die Erwartungen groß. Schon bei der Landung konnte man die Schönheit der Insel erkennen. Türkis blaues Wasser, unzählige Palmen und überall Sandstrände. Am Nachmittag ging es dann direkt aufs Brett zum Surfen. Nach einer Stunde stand jedoch für mich fest, dass ich am nächsten Tag wieder eine Unterrichtsstunde benötige. Diese habe ich an den folgenden Tagen dann nachgeholt. Insgesamt macht das surfen hier Spaß. Der Spot ist zu dieser Zeit vor allem für Beginner geeignet. Die Wellen sind im Herbst deutlich höher. Mit mehreren Leuten aus meinem Hostel haben wir uns Roller gemietet, um um die Insel zu fahren und eine Bootstour auf einige abgelegene Inseln zu machen. Diese waren paradiesisch. Auch am nächsten Tag kam der Roller zum Einsatz. Neben einer Höhlen Tour, kann man natürliche Gesteinpools in für ein Bad nutzen. Zu erwähnen ist auch das bedonders gute Essen in dem Hauptort General Luna. Die Restaurants haben hohe Standards und bieten viel Auswahl für die verschiedensten Geschmäcker an. Insgesamt finde ich, dass die Philippinen ein wunderschönes Land sind. Leider hat man hier jedoch lange teure Wege von Insel zu Insel. Außerdem muss man für jede Kleinigkeit zahlen. Da die Kassierer selten genug Wechselgeld haben, kann das manchmal ziemlich nervig sein. Einmal musste ich bspw. eine Gebühr zahlen für eine kleinere Bootsfahrt weil Ebbe war. Wichtig zu wissen ist auch, dass man fast nie mit Karte zahlen kann. Diese Dinge ändern jedoch nichts an den naturgegebenen wunderschönen Sehenswürdigkeiten der Philippinen. 👍Als nächste Destination habe ich Japan ausgewählt.