Bienvenidos Colombia

Ende August ging unsere Reise los nach Kolumbien. Viele Leute hatten vorher gewarnt, dass Kolumbien viel zu gefährlich für offensichtlich europäische Touristen wie uns sei… Nach einem Monat können wir nur von dem Gegenteil berichten und sind und sicher, dass Kolumbien nicht so ansatzweise so gefährlich ist wie alle sagen🤗

Stadt der Farben, Cartagena

Cartagena war unsere aller erste Station, nachdem wir über die Stationen DomRep und Panama angekommen sind. Unsere allererste Erfahrung hat uns Angst gemacht, als ein willkürlicher Mann hinter uns her lief und “gringos, gringos” gerufen hat. Dieser Betrunkene war aber im folgenden Monat nur eine Randerscheinung. In Cartagena haben wir zunächst mit einem Paar zusammen gewohnt (airbnb). Beide konnten hervorragend englisch und haben uns die ersten Empfehlungen für die Stadt gegeben. Vor allem Fahrradtouren haben die Schönheit der Stadt offenbart. Die Altstadt ist noch aus der Kolonialzeit und hat ihren ganz eigenen Charme. Nach ein paar Tagen sind wir zu einem ältern Ehepaar gezogen, die Bekannte von dem Airbnb- Paar waren. Mit ihnen sind wir ausgegangen und haben so viele Locals kennengelernt. Insgesamt war Cartagena unfassbar schön und die Leute waren extrem freundlich.

Santa Marta

Entlang der Karibikküste ging es dann bei 34°C Richtung Santa Marta. Diese Stadt ist bedeutend kleiner und wir haben uns hier in einem Hostel eingefunden. Bekannt ist die Stadt vor allem als Ausgangspunkt für weitere Aktivitäten, wozu ich die Ciudad Perdida (verlassene Stadt tief im Wald) und den Tayrona Park (Nationalpark im Norden). Der Gang zu der Ciudad Perdida hat insgesamt drei Tage gedauert. Bei über 90% Luftfeuchtigkeit hatten unsere Klamotten leider keine Chance zu trocknen, was bei allen Teilnehmern zu unangenehmen Gerüchen führte. Dennoch haben wir viele interessante Menschen kennengelernt, die uns teilweise auch auf der weiteren Reise begleiteten. Hierzu zählten ein Engländer, eine Französin und zwei Spanierinnen. Auch der Park Tayrona war an Naturspektakeln kaum zu überbieten. Wilde Affen und verschiedene gut getarnte Schlangen sind uns auf dem Weg zu den einzigartigen Stränden begegnet.

Bogota, auf in die Hauptstadt

Ich will ganz ehrlich sein und sagen, dass uns Bogota eher negativ überrascht hat. Die Höhe von 2000 m über Null und die Lage kühlen die Temperatur auf 16°C ab und auch der Stadt an sich konnten wir nicht viel abgewinnen. Einzig das Nightlife war hoch intressant. Mit ca. 9 Millionen Einwohnern bietet die Stadt auch ein unfassbares Angebot an Clubs und Bars. Auch wir mischten uns unter die Leute und sind natürlich immer aufgefallen. 2m große Menschen wirst du nur im absoluten Ausnahmezustand hier finden und dann noch 2 davon… Es gab einen Tag, an dem wir 10mal nach Fotos gefragt worden sind. Manchmal kam man sich vor wie die Hauptattraktion einer Freakshow.

Medellin

Glücklicherweise hatten wir eine gute Freundin in Medellin, die ich (Patrick) schon aus Deutschland kannte. Bei Maria konnten wir so lange wohnen wie wir wollten (eigenes Zimmer und Hausmädchen) und haben teils mit ihr sämtliche Aktivitäten in und um Medellin unternommen. So zum Beispiel auch Guatapé, was eine Aussichtsplattform auf einem riesigen Stein ist (700 Stufen)

Salsa in Cali

Cali ist bekannt für Salsa und wird in ganz Kolumbien um die tänzerischen Fähigkeiten beneidet. Ein Aufenthalt in einem SalsaClub war daher Pflicht, auch wenn wir nicht tanzen können. Die Stadt ist zwar nicht schön, dafür aber die Menschen. Von hier aus ging es dann auch weiter Richtung Pazifik Küste.

Buenaventura und Juanchaco

Juanchaquo ist nur per Flugzeug oder Boot erreichbar und ist Ausgangspunkt für unfassbar günstige Waltouren. Aktuell war Hochsaison für Wale, die ihren Kälbern eigentlich das Springen beibringen sollen um Parasiten loszuwerden. Leider sprangen sie nicht, was es nur halb so interssant machte. Trotzdem interessant 23m große Tiere zu sehen.

Die Kaffeezone

Kolumbien ist bekannt für den besten Kaffee (Arabica). Dieser wächst vor allem in der nach der Kaffee benannten Zona Cafetera. Hier haben wir uns die Kunst des Kaffeeanbaus zeigen lassen und sind jetzt echte Fachleute, die nichtmal Kaffee mögen😅👌. Auch die Flora und Fauna hier ist unfassbar vielseitig. Von Kolibris bis riesigen Bananenstauden gibt es hier alles. In den höheren Gebieten waren wir auch noch wandern und sind bis auf 5100 m geklettert.

Der Süden

Im Süden stand eigentlich nur noch die Grenzüberquerung an. Wir haben uns aber nochmal die Bekannte Kirche Las Lajas angeschaut. Diese liegt spektakulär im Canyon und bietet Material für unfassbare Fotos. Für mehr Fotos schaut auf Instagram vorbei: http://www.instagram.com/2tall2travel